Wohnungsübergabestationen – Dezentrale Lösungen für Energieeffizienz und Trinkwasserhygiene

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Das Wichtigste zu unseren Wohnungsübergabestationen auf einen Blick

Dezentrale Wärme und Warmwasser in einer kompakten Einheit

Unsere Wohnungsübergabestationen regeln die Wärmeabgabe für die Raumheizung und die Trinkwassererwärmung direkt in der Wohnung.

Trinkwassererwärmung im Durchflussprinzip

Warmwasser wird nur dann erwärmt, wenn es tatsächlich gebraucht wird. Das senkt Verluste und unterstützt eine hygienisch sinnvolle Versorgung.

Für Neubau und Modernisierung geeignet

Unsere Wohnungsübergabestationen lassen sich sowohl in neuen Mehrfamilienhäusern als auch in Modernisierungsprojekten einsetzen.

Direkter Anschluss an den heizungsverteilern

Die Station kann direkt an einen EMPUR Fußbodenheizungsverteiler mit bis zu 12 Heizkreisen angeschlossen werden.

Schnelle Montage durch Click-Fit-Verbindungen

Unsere Click-Fit-Rohrverbindungen erleichtern die Installation, vermeiden Nachziehen und unterstützen eine sichere, dichte Verbindung.

Zähleranschlüsse und Vollisolierung bereits mitgedacht

Integrierte Passstücke für Kaltwasser- und Wärmemengenzähler sowie Rückwandisolierung und Dämmhaube gehören zum durchdachten Gesamtkonzept.

Mit Planungsunterstützung

Die Auslegung und Berechnung der Stationen erfolgt mithilfe eines Planungstools auf Basis der objektspezifischen Projektdaten von unserem Planungsbüro EM-PLAN.

Dezentrale Versorgung für Wärme, Komfort und Trinkwasserhygiene

Wohnungsübergabestationen sind eine starke Lösung für Mehrfamilienhäuser, wenn Heizwärme und Warmwasser direkt in der Wohnung statt zentral im Keller organisiert werden sollen. Vom zentralen Heizgerät im Keller (z. B. Wärmepumpe oder Gas‑Brennwertkessel) führen dafür Heizungs‑Vor‑ und Rücklauf sowie eine Kaltwasserleitung zu jeder Wohnungsübergabestation eines Mehrparteienhaus.

Jede Wohnung hat eine eigene Wohnungsübergabestation, die dort die Regelung für Heizung und Warmwasser übernimmt. Dadurch entstehen kurze Wege, reduzierte Energieverluste, eine hohe Trinkwasserhygiene (wodurch keine regelmäßige Legionellenprüfung erforderlich ist) und eine klare Zuordnung je Wohneinheit.

EMPUR beschreibt die Systeme ausdrücklich als Lösung für Wärmeverteilung und Trinkwasserhygiene im Neubau und in der Sanierung.

Unsere Wohnungsübergabestation im Überblick

  1. Der dezentrale Edelstahl‑Wärmeübertrager erwärmt Ihr Trinkwasser, wenn Sie es zapfen – für frisches, hygienisches Wasser ohne großen Speicher.
  2. Der Kombiregler bündelt alle wichtigen Funktionen für Heizung und Warmwasser und sorgt automatisch dafür, dass immer die gewünschte Temperatur ankommt.
  3. Der Sommerbypass stellt schnell warmes Trinkwasser bereit – auch außerhalb der Heizsaison.
  4. Die wärmegedämmte Rückwand mit Dämmhaube reduziert Wärmeverluste, damit möglichst viel Energie dort ankommt, wo Sie sie brauchen.
  5. Die internen ClickFit‑Rohrverbindungen sorgen für dauerhaft dichte Verbindungen – ganz ohne Nachziehen der Verschraubungen.
  6. Der Radiatoranschluss ermöglicht einen separaten Hochtemperaturkreis, zum Beispiel für den Handtuchheizkörper im Bad.
  7. Das Festwertregelset hält die Vorlauftemperatur im optimalen Bereich (15–50 °C) und sorgt mit integrierter Pumpe für eine gleichmäßige Wärmeverteilung.
  8. Die Passstücke für Wärme‑ und Kaltwasserzähler schaffen Platz für die Messgeräte, mit denen transparent pro Wohnung abgerechnet werden.

Typische Einsatzbereiche unserer Wohnungsübergabestationen

Unsere Wohnungsübergabestationen sind vor allem dort interessant, wo Wärme und Warmwasser dezentral pro Wohnung bereitgestellt werden sollen. Das betrifft insbesondere Mehrfamilienhäuser im Neubau, Modernisierungen im Bestand und Projekte, in denen klare Verbrauchszurechnung, kompakte Technik und kurze Leitungswege wichtig sind. Auch die Anbindung an ein zentrales Versorgungsnetz passt in dieses Einsatzspektrum.

Im Mehrfamilienhaus-Neubau

Im Neubau schaffen Wohnungsübergabestationen eine klare, wohnungsweise Struktur für Heizung und Warmwasser. Das ist besonders interessant, wenn moderne Gebäudetechnik, gute Energiebilanzen und eine saubere Abrechnung je Einheit gefragt sind.

In Sanierung und Modernisierung

Auch in Modernisierungsprojekten können Wohnungsübergabestationen eine starke Lösung sein. EMPUR nennt sie ausdrücklich für die Sanierung und hebt dabei die Vorteile dezentraler Systeme in Bezug auf Energieverluste, Komfort und Trinkwasserhygiene hervor.

Bei zentraler Wärmeversorgung mit dezentraler Nutzung

Die Stationen sind dafür gedacht, Wärme aus einem übergeordneten Versorgungsnetz wohnungsweise nutzbar zu machen. Genau dadurch lassen sich zentrale Wärmeerzeugung und dezentrale Verteilung sinnvoll miteinander verbinden.

Wohnungsübergabestationen mit Vorteilen für Betreiber, Fachhandwerk und Planung

Für Wohnungsbaugesellschaften und Investoren
Wärme und Warmwasser je Wohnung sauber organisiert

Wohnungsübergabestationen schaffen eine klare Versorgung je Einheit. Das unterstützt eine verbrauchsabhängige Abrechnung, reduziert Verteilverluste und sorgt für ein modernes, wohnungsbezogenes Versorgungskonzept.

Für SHK-Fachbetriebe
Schnell installiert und servicefreundlich aufgebaut

Click-Fit-Verbindungen, klar zugeordnete Anschlüsse und die kompakte Bauweise erleichtern die Montage. Gleichzeitig bleibt die Station übersichtlich aufgebaut und damit gut zugänglich für Wartung und Service.

Für TGA-Planer und Architekten
Dezentrale Technik mit klarer Planungslogik

Wohnungsübergabestationen verbinden Wärmeverteilung, Warmwasserbereitung und Zählerintegration in einer kompakten Einheit. Die Auslegung erfolgt objektspezifisch über ein Planungstool, was die Einbindung in das jeweilige Projekt deutlich erleichtert.

Was Wohnungsübergabestationen im Gebäude verbessern

Weniger Verluste im Warmwassersystem

Weil Warmwasser dezentral und nur bei Bedarf erzeugt wird, entfallen typische Speicher- und Zirkulationsverluste zentraler Warmwassersysteme. Das verbessert die energetische Ausgangslage des Gebäudes.

Bessere Voraussetzungen für Trinkwasserhygiene

Bei sorgfältiger Auslegung, Planung und Installation - insbesondere im Hinblick auf Leitungsvolumen und Montageort - gelten dezentrale Systeme als Lösung ohne die regelmäßige Legionellen-Prüfpflicht zentraler Warmwassersysteme.

Niedrige Rücklauftemperaturen im System

Der Wärmetauscher und der Kombiregler sind darauf ausgelegt, niedrige Rücklauftemperaturen zu unterstützen. Das ist besonders interessant für effiziente Wärmeerzeuger und Netze.

Häufig gestellte Fragen zu Wohnungsübergabestationen

Bei zentralen Systemen wird Warmwasser gespeichert und verteilt. Bei unseren Wohnungsübergabestationen wird es direkt in der Wohnung und nur bei Bedarf im Durchflussprinzip erwärmt. Das reduziert Verluste und unterstützt eine wohnungsweise Versorgung.

Die 3-Liter-Regel ist ein wichtiger Planungsmaßstab für Wohnungsübergabestationen. Wenn das nachgeschaltete Leitungsvolumen 3 Liter nicht übersteigt, kann die Station ohne weitere Maßnahmen verwendet werden. Deshalb wird ein zentraler Montageort in der Wohnung empfohlen, etwa im Badbereich oder Flur.

Ja. Die Station ist für den direkten Anschluss eines EMPUR Fußbodenheizungsverteilers mit bis zu 12 Heizkreisen vorgesehen.

Ja. Zusätzlich ist ein Hochtemperaturkreis vorgesehen. Dafür verfügt die Dämmhaube über einen entsprechenden Ausschnitt beziehungsweise eine Sollbruchstelle.

Alle Bereiche sind auf eine schnelle Installation ausgelegt. Die Station, inkl. der Regelklemmleiste und des EMPUR Verteilers sind bereits vormontiert.

Die Wohnungsstation verfügt über integrierte Passstücke für Kaltwasserzähler und Wärmemengenzähler. Der Wärmemengenzähler erfasst die bezogene Wärmemenge für Heizung und Warmwasser, der Kaltwasserzähler den gesamten Wasserverbrauch. Das ermöglicht exakte, verbrauchsabhängige Abrechnung jeder Wohneinheit.

Wohnungsübergabestationen werden üblicherweise im Neubau eingesetzt. Sie können ebenfalls aber auch für die Modernisierung genutzt werden.

Ja, Wohnungsstationen arbeiten hervorragend mit Wärmepumpen zusammen. Der Kombiregler sorgt für niedrige Rücklauftemperaturen – besonders wichtig für hohe Wärmepumpen-Effizienz. Die dezentrale Warmwasserbereitung verhindert die hohen Temperaturen, die bei zentralen Warmwasserspeichern erforderlich wären.

Die Station arbeitet nahezu geräuschlos. Es gibt keine mechanisch bewegten Teile außer dem durchströmenden Wasser. Die Vollisolierung dämpft zusätzlich eventuelle Strömungsgeräusche. In bewohnten Räumen ist die Station nicht hörbar.

Dank der 7 Absperr-Kugelhähne kann die Station isoliert werden, ohne das gesamte Versorgungsnetz zu beeinflussen. Andere Wohnungen bleiben versorgt. Die meisten Komponenten sind als Einzelteile austauschbar.

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Wohnungsübergabestation

Dezentrale Versorgungsstationen für die hygienische Trinkwassererwärmung und effiziente Wärmeübergabe in Mehrfamilienhäusern. Das System trennt Primärnetz und Wohnungsheizkreis hydraulisch ab und ermöglicht eine verbrauchsabhängige Abrechnung. Durch das Durchlaufprinzip wird das Legionellenrisiko minimiert und der Installationsaufwand durch Vorfertigung erheblich reduziert.

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Wohnungsübergabestation

Zentrale Komponente für die dezentrale Warmwasserbereitung und Heizwärmeverteilung in Mehrfamilienhäusern. Die Station nutzt das Durchflussprinzip zur hygienischen Trinkwassererwärmung und regelt die Vorlauftemperatur für die Flächenheizung. Das Datenblatt enthält Leistungskurven für Wärmeübertrager und hydraulische Schaltschemen.

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