Fußbodenheizungen von EMPUR Die passende Lösung für jedes Bauprojekt

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Fußbodenheizungssysteme für unterschiedliche Bauprojekte

Made in Germany

Wir entwickeln und fertigen unsere Systeme in Deutschland – mit kurzen Wegen, hoher Fertigungstiefe und gleichbleibend hoher Qualität.

Systemkomponenten aus einer Hand

Dämmung, Rohr, Verteiler, Befestigungstechnik und Regelung sind bei uns optimal aufeinander abgestimmt.

Praxisbewährt im Neubau und in der Sanierung

Unsere Systeme wurden in vielen Projekten erprobt und kontinuierlich für die Anforderungen auf der Baustelle weiterentwickelt.

Durchdachte Lösungen für die Baustelle

Von der Verlegetechnik bis zum Systemaufbau sind unsere Produkte so entwickelt, dass sie im Alltag schnell, sauber und verlässlich funktionieren.

Hohe Verfügbarkeit und kurze Lieferwege

Durch unsere Eigenproduktion in Deutschland bleiben Materialverfügbarkeit, Lieferzeiten und Service besser planbar.

Verlässliche Qualität bis ins Detail

Unsere Fertigung, unsere Erfahrung und unsere abgestimmten Komponenten schaffen die Grundlage für langlebige und funktionierende Systeme.

Mit Planungsunterstützung

Mit unserem Planungsbüro EM-PLAN unterstützen wir bei Auslegung, hydraulischem Abgleich und der passenden Systemlösung für das jeweilige Projekt.

Nasssystem, Trockenbau oder Sanierungssystem: drei Wege zur Fußbodenheizung

Nasssysteme für Estrichaufbauten

NEUBAU | EINFAMILIENHAUS | REIHENHAUS | EIGENTUMSWOHNUNG

Das Nassestrichsystem ist der bewährte Klassiker unter den Fußbodenheizungen: Die Heizrohre werden auf Dämmplatten verlegt und anschließend mit Estrich übergossen – robust, gleichmäßig und dauerhaft belastbar. Ideal für Massivbauten mit Betondecken, bietet es sehr gute Dämmeigenschaften bei zugleich günstigen Anschaffungskosten. Die Aufbauhöhe beginnt bei etwa 64 mm und steigt abhängig von der gewählten Dämmung.

Trockenbausysteme für leichte und trockene Aufbauten

NEUBAU | SANIERUNG | HOLZBAU | DACHGESCHOSS | HOLZBALKENDECKE
Trockenbausysteme eignen sich für Neubau und Bestand, wenn ein leichter, trockener und gut planbarer Bodenaufbau gefragt ist. Sie kommen ohne klassischen Nassestrich aus, reduzieren Feuchtigkeitseintrag und ermöglichen einen zügigen Baufortschritt. Je nach System sind auch besonders niedrige Aufbauhöhen möglich – ideal, wenn Gewicht, Bauzeit oder verfügbarer Bodenaufbau eine wichtige Rolle spielen.

Sanierungs- und Frässysteme für den Bestand

MODERNISIERUNG | EINZELRAUM | BESTANDSIMMOBILIE | NACHTRÄGLICHER EINBAU

Die clevere Lösung, wenn der vorhandene Estrich erhalten bleiben soll oder die Aufbauhöhe extrem knapp ist. Mit Fräs- oder Dünnschichtsystemen lässt sich eine Fußbodenheizung nachträglich integrieren – selbst in bewohnten Objekten. Beim Frässystem entsteht keine zusätzliche Aufbauhöhe. Das Dünnschichtsystem top-Nopp mini startet bei 18 mm und ist auf vielen Untergründen verlegbar.

EMPUR Fußbodenheizungssysteme im Überblick

Tackersystem PUR-THERM – Der flexible Allrounder

Das meistgewählte System für Einfamilienhäuser und Reihenhäuser – und das aus gutem Grund. Die Heizrohre werden mit Tackerklammern auf Dämmplatten fixiert – schnell, flexibel, bewährt. Der große Vorteil für Sie: Die Rohrabstände lassen sich frei an jeden Raum anpassen. Großes Wohnzimmer mit Panoramafenster? Kein Problem. Kinderzimmer mit viel Außenwand? Wird optimal versorgt. Ihr Heizungsbauer kann das System exakt auf Ihr Haus zuschneiden.

Typische Anwendung: Ihr neues Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte oder Reihenhaus – überall dort, wo individuelle Raumzuschnitte eine flexible Verlegung erfordern.

Klettsystem Exclusiv-Klett – Fixierung ohne Klammern

Hier werden die Heizrohre mit einem Klettmantel versehen und einfach auf spezielle Dämmplatten gedrückt – fertig. Keine Tackerklammern, weniger Verlegeaufwand, schnellere Montage. Besonders interessant, wenn Sie als Bauträger mehrere Wohnungen ausstatten oder wenn Ihr Bauzeitplan straff ist. Ihr Heizungsbauer spart Zeit – und Sie sparen Geld.

Typische Anwendung: Neubau-Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser, Projekte mit straffem Zeitplan.

Noppensystem top-Nopp – Formstabil und reproduzierbar

Formstabile Noppenplatten führen das Rohr in einem festen Raster. Das Verlegebild ist sauber, die Rohrabstände sind definiert, die Aufbauten sind reproduzierbar. Besonders vorteilhaft, wenn Sie mehrere identische Wohneinheiten bauen – etwa als Reihenhausanlage oder Mehrfamilienhaus. Einmal geplant, x-mal umgesetzt.

Typische Anwendung: Ihr Reihenhaus-Projekt, Geschosswohnungsbau, Bauvorhaben mit mehreren identischen Grundrissen.

Noppensystem top-Nopp mini – Wenn jeder Zentimeter zählt

Die kompakte Variante für Situationen, in denen die Aufbauhöhe besonders knapp ist. Top-Nopp mini kombiniert die Vorteile der Noppentechnik mit geringer Bauhöhe – ideal für Ihr Bad oder Ihre Küche, die Sie nachträglich mit einer Fußbodenheizung ausstatten wollen. Keine massiven Höhenunterschiede zu anderen Räumen, keine neuen Türen nötig. Ihr Fliesenleger wird sich freuen.

Typische Anwendung: Ihr Badezimmer modernisieren, Küche umbauen, Räume mit begrenzter Aufbauhöhe nachträglich ausstatten.

Trockenbausystem OPTIMAL II 30 – Das Leichtgewicht für Neubau und Bestand

Die leichte Lösung für Projekte, bei denen ein trockener Aufbau, geringes Gewicht und ein schneller Baufortschritt gefragt sind. OPTIMAL II 30 eignet sich besonders für Trockenestrich, Holzbau, Holzbalkendecken sowie viele Anwendungen im Neubau und Bestand. Die vorgegebenen Nuten erleichtern die Verlegung, die Wärmeleitbleche sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung. So entsteht eine vollwertige Fußbodenheizung ohne klassischen Nassestrich.

Typische Anwendung: Neubau mit Trockenestrich, Holzbau, Dachgeschoss, Holzbalkendecken, leichte Konstruktionen im Bestand.

Trockenbausystem OPTIMAL 25 – Die besonders flache Sanierungslösung

Die kompakte Lösung für Projekte, bei denen jeder Millimeter Aufbauhöhe zählt. OPTIMAL 25 wurde speziell für geringe Bodenaufbauten entwickelt und eignet sich ideal für Sanierung, Modernisierung und einzelne Räume im Bestand. Mit nur 43 bzw. 48 mm Aufbauhöhe inklusive Trockenestrich-Element lässt sich eine wassergeführte Fußbodenheizung auch dort realisieren, wo klassische Aufbauten schnell zu hoch werden.

Typische Anwendung: Wohnungssanierung, Modernisierung einzelner Räume, Dachgeschossausbau, Umbauten mit begrenzter Aufbauhöhe.

Frässystem CUT-THERM – Die Sanierungslösung für vorhandenen Estrich

Die clevere Lösung, wenn eine Fußbodenheizung nachträglich eingebaut werden soll, ohne den bestehenden Estrich komplett zu entfernen. Beim CUT-THERM Frässystem werden die Rohrkanäle direkt in den vorhandenen Estrich eingefräst. Anschließend werden die Heizrohre eingelegt und an das Heizsystem angeschlossen. So lässt sich eine wassergeführte Fußbodenheizung besonders gut in bestehenden Räumen nachrüsten – mit geringer zusätzlicher Aufbauhöhe und vergleichsweise kurzem Bauablauf.

Typische Anwendung: Nachrüstung im Bestand, Wohnungssanierung, Modernisierung einzelner Räume, Austausch von Heizkörpern, Projekte mit vorhandenem tragfähigem Estrich.

Schnell zur passenden Systemlösung

Ihre SituationDas passt perfekt
Ich baue ein Einfamilienhaus neu.Nasssysteme – Tackersystem oder Noppensystem
Ich baue mehrere Reihenhäuser mit gleichem Grundriss.Noppensystem top-Nopp
Ich kaufe eine Neubau-Eigentumswohnung vom Bauträger.Klettsystem Exclusiv oder top-Nopp
Ich baue meine Arztpraxis / mein Büro neu.Nasssysteme – je nach Größe Tacker- oder Noppensystem
Ich saniere meinen Altbau mit Holzbalkendecken.Trockenbausystem OPTIMAL II 30
Ich baue mein Dachgeschoss aus.Trockenbausystem OPTIMAL II 30 oder OPTIMAL 25 – je nach Aufbauhöhe
Ich saniere eine Wohnung mit begrenzter Aufbauhöhe.Trockenbausystem OPTIMAL 25
Ich will mein Bad nachträglich mit Fußbodenheizung ausstatten.OPTIMAL 25, Frässystem CUT-THERM oder top-Nopp mini – je nach vorhandener Bodensituation
Ich modernisiere meine Küche und will dabei Fußbodenheizung einbauen.OPTIMAL 25 oder Frässystem CUT-THERM – abhängig vom vorhandenen Estrich
Ich rüste meinen Laden / meine Praxis nachträglich um.Frässystem CUT-THERM oder OPTIMAL 25 – je nach Bodenaufbau und Bauablauf

Warum unsere Fußbodenheizungen in der Praxis überzeugen

Für Bauherren und Sanierer:
Mehr Wohnkomfort, weniger Kompromisse

Unsere Fußbodenheizungen sorgen für gleichmäßige Wärme, warme Füße und mehr Freiheit bei der Raumgestaltung, weil klassische Heizkörper entfallen können. Dazu kommen niedrige Vorlauftemperaturen, die gut zu modernen Heizkonzepten wie der Wärmepumpe passen.

Für Verleger:
Praxisgerechte Systeme für die Baustelle

Unsere Fußbodenheizungssysteme sind so aufgebaut, dass sie sich sauber, schnell und verlässlich verlegen lassen. Abgestimmte Komponenten, durchdachte Verlegetechnik und klare Systemlogik erleichtern die Arbeit im Neubau genauso wie in der Sanierung.

Für Planer:
Systemsicherheit von der Auslegung bis zur Umsetzung

Unsere Fußbodenheizungen basieren auf abgestimmten Systemkomponenten, die technisch zusammenpassen und die Planung nachvollziehbar machen. Mit EM-PLAN unterstützen wir zusätzlich bei Auslegung, hydraulischem Abgleich und der passenden Lösung für das jeweilige Projekt.

Fußbodenheizung und Wärmepumpe: Das perfekte Paar

Ein großer Vorteil moderner Fußbodenheizungssysteme: Sie arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen (meist 30–45 °C) und sind damit ideal für Wärmepumpen. Während klassische Heizkörper häufig höhere Vorlauftemperaturen benötigen, reichen bei Flächenheizungen deutlich niedrigere Temperaturen – und genau in diesem Bereich arbeitet die Wärmepumpe am effizientesten.

Das Ergebnis:

  • Höhere Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe
  • Niedrigere Betriebskosten durch reduzierten Stromverbrauch
  • Höherer Komfort durch gleichmäßige Wärmeverteilung

Und das Beste: Viele EMPUR-Systeme können zusätzlich für eine dezente Flächenkühlung genutzt werden. An heißen Sommertagen zirkuliert kühleres Wasser durch die Rohre, die Flächen entziehen dem Raum sanft Wärme – ohne Zugluft, ohne Klimaanlagen-Lärm.

Effizienz trifft Komfort: In Kombination mit einer Wärmepumpe wird jedes EMPUR-System zu einer energieeffizienten Ganzjahreslösung.

Häufige Fragen zu den EMPUR Fußbodenheizungssystemen

Ja, eine Fußbodenheizung lässt sich in vielen Fällen auch nachträglich einbauen. Entscheidend ist, welche bauliche Situation vorliegt: Gibt es bereits einen geeigneten Estrich? Wie viel Aufbauhöhe steht zur Verfügung? Soll nur ein einzelner Raum modernisiert werden oder ein ganzer Bereich? Und muss besonders leicht oder trocken gebaut werden?

Für die Nachrüstung kommen je nach Projekt unterschiedliche EMPUR Systeme infrage. Bei vorhandenem, tragfähigem Estrich kann das Frässystem CUT-THERM eine passende Lösung sein, weil die Rohrkanäle direkt in den bestehenden Estrich eingefräst werden. Wenn ein neuer, besonders flacher Aufbau benötigt wird, eignet sich OPTIMAL 25 für Sanierungen und Modernisierungen mit geringer Aufbauhöhe. Bei leichten oder trockenen Konstruktionen, etwa im Holzbau, Dachgeschoss oder bei Holzbalkendecken, ist OPTIMAL II eine passende Lösung.

Auch kompakte Nasssysteme wie top-Nopp mini können interessant sein, wenn einzelne Räume wie Bad oder Küche nachträglich mit Fußbodenheizung ausgestattet werden sollen und ein niedriger Aufbau gefragt ist. Welche Lösung am besten passt, hängt immer vom vorhandenen Bodenaufbau und der geplanten Nutzung ab.

Das hängt davon ab, ob ein Nasssystem, ein Trockenbausystem oder eine Nachrüstlösung gefragt ist. Beim Neubau gehört das Klettsystem Exclusiv zu den besonders schnellen Nasssystemen, weil die Rohre ohne Tackernadeln auf der Klettplatte fixiert werden.

Bei trockenen Aufbauten punkten OPTIMAL II und OPTIMAL 25, weil kein klassischer Nassestrich eingebracht wird und damit keine lange Estrich-Trocknungsphase entsteht. Das kann den weiteren Bauablauf deutlich beschleunigen – besonders bei Trockenestrich, Sanierung oder Modernisierung.

Für die Nachrüstung im Bestand kann auch CUT-THERM eine schnelle Lösung sein, wenn ein geeigneter Estrich vorhanden ist. Dabei werden die Rohrkanäle direkt in den bestehenden Estrich eingefräst, ohne den kompletten Bodenaufbau neu aufzubauen.

Grundsätzlich lassen sich EMPUR Fußbodenheizungssysteme sehr gut mit Wärmepumpen kombinieren. Der Grund: Flächenheizungen arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen und geben Wärme gleichmäßig über eine große Fläche ab. Das passt besonders gut zu modernen Wärmeerzeugern wie Wärmepumpen.

Entscheidend ist aber immer die richtige Auslegung. Heizlast, Verlegeabstand, Rohrlänge, Bodenaufbau, Bodenbelag und hydraulischer Abgleich müssen zur Wärmepumpe und zum Gebäude passen. Deshalb sollte die Kombination nicht pauschal, sondern projektbezogen geplant werden.

EM-PLAN unterstützt bei der technischen Auslegung und beim hydraulischen Abgleich – damit Fußbodenheizung und Wärmeerzeuger sauber zusammenarbeiten.

Die Kosten hängen stark vom gewählten System, der Fläche, dem Bodenaufbau und den baulichen Gegebenheiten ab. Ein klassisches Nasssystem ist in der Anschaffung oft besonders wirtschaftlich, wenn der Estrichaufbau ohnehin neu geplant wird. Trockenbausysteme können sinnvoll sein, wenn ein leichter, trockener oder besonders flacher Aufbau gefragt ist. Bei der Nachrüstung spielen zusätzlich der vorhandene Estrich, die Aufbauhöhe und der Aufwand für Rückbau oder Anpassungen eine Rolle. Ein Frässystem wie CUT-THERM kann Folgekosten reduzieren, weil der bestehende Estrich erhalten bleibt und nicht komplett neu aufgebaut werden muss. Eine belastbare Kalkulation ist deshalb immer projektbezogen. Ihr Fachhandwerker oder EMPUR unterstützt Sie dabei, das passende System für Ihre Einbausituation zu bewerten.

Das hängt vor allem vom Gebäude, dem verfügbaren Bodenaufbau, der Nutzung und dem geplanten Wärmeerzeuger ab. Im Neubau sind klassische Nasssysteme wie Tacker-, Klett- oder Noppensysteme oft eine sehr gute Lösung, wenn der Estrichaufbau ohnehin neu geplant wird.

In der Sanierung kommen je nach Bestand andere Lösungen infrage: CUT-THERM, wenn ein geeigneter Estrich vorhanden ist und die Fußbodenheizung eingefräst werden kann. OPTIMAL 25, wenn besonders wenig Aufbauhöhe zur Verfügung steht. OPTIMAL II, wenn ein leichter, trockener Aufbau gefragt ist – zum Beispiel im Holzbau, Dachgeschoss oder bei Holzbalkendecken.

Entscheidend ist am Ende nicht nur das System selbst, sondern das Zusammenspiel aus Aufbauhöhe, Untergrund, Heizlast, Bodenbelag, Wärmeerzeuger und späterer Nutzung. Genau deshalb sollte die Auswahl immer projektbezogen erfolgen.

Nein. Eine Fußbodenheizung ist nicht nur im Neubau sinnvoll. Auch im Bestand lässt sie sich in vielen Fällen gut realisieren – vorausgesetzt, das System passt zur vorhandenen Bausituation.

Je nach Projekt kommen unterschiedliche Lösungen infrage: CUT-THERM, wenn ein geeigneter Estrich vorhanden ist und die Heizrohre eingefräst werden können. OPTIMAL II, wenn ein leichter, trockener Aufbau gefragt ist. OPTIMAL 25 oder top-Nopp mini, wenn besonders geringe Aufbauhöhen eine wichtige Rolle spielen.

Gerade in der Modernisierung gibt es heute deutlich mehr Möglichkeiten, als viele zunächst vermuten. Entscheidend sind Aufbauhöhe, Untergrund, Deckenkonstruktion, Bodenbelag und der geplante Bauablauf.

Der Unterschied liegt vor allem im Bodenaufbau. Beim Nasssystem werden die Heizrohre auf Systemplatten verlegt und anschließend in den Estrich eingebettet. Diese Lösung ist besonders bewährt, wenn der Bodenaufbau im Neubau oder bei einer umfassenden Sanierung ohnehin neu geplant wird.

Beim Trockenbausystem erfolgt der Aufbau ohne klassischen Nassestrich. Stattdessen kommen Systemplatten, Wärmeleitbleche und Trockenestrich-Elemente zum Einsatz. Das ist besonders interessant, wenn geringes Gewicht, trockene Verarbeitung, schnelle Bauzeiten oder geringe Aufbauhöhen wichtig sind.

Beim Frässystem wird der vorhandene Estrich genutzt. Die Rohrkanäle werden direkt in den bestehenden Estrich eingefräst, anschließend werden die Heizrohre eingelegt. Diese Lösung eignet sich besonders für die Nachrüstung im Bestand, wenn der Estrich tragfähig und geeignet ist.

Welches System am besten passt, hängt immer vom Projekt ab – also von Neubau oder Bestand, Aufbauhöhe, Untergrund, Bauzeit, Bodenbelag und geplanter Nutzung.

Ja, das ist möglich. Gerade in der Modernisierung entstehen häufig Mischsysteme: Einige Räume werden mit Fußbodenheizung ausgestattet, andere bleiben weiterhin mit Heizkörpern versorgt.

Wichtig ist dann eine saubere hydraulische Einbindung. Fußbodenheizungen arbeiten in der Regel mit niedrigeren Systemtemperaturen als klassische Heizkörper. Damit beides zuverlässig funktioniert, müssen Vorlauftemperatur, Volumenströme, Regelung und hydraulischer Abgleich aufeinander abgestimmt werden.

Mit der passenden Planung lässt sich ein Mischsystem sinnvoll umsetzen – zum Beispiel, wenn einzelne Räume nachgerüstet werden oder ein Gebäude schrittweise modernisiert wird.

Ja, eine Fußbodenheizung kann auch raumweise nachgerüstet werden. Das ist besonders interessant, wenn nicht das ganze Gebäude modernisiert werden soll, sondern einzelne Bereiche wie Bad, Küche, Dachgeschoss oder häufig genutzte Wohn- und Aufenthaltsräume.

Welches System passt, hängt vom vorhandenen Bodenaufbau ab. Bei geeignetem Estrich kann CUT-THERM eine gute Lösung sein, weil die Heizrohre direkt in den bestehenden Estrich eingefräst werden. Wenn nur wenig Aufbauhöhe zur Verfügung steht, kommen besonders flache Lösungen wie OPTIMAL 25 oder top-Nopp mini infrage. Bei leichten oder trockenen Aufbauten kann OPTIMAL II sinnvoll sein.

Wichtig ist, dass die neue Fußbodenheizung sauber in das bestehende Heizsystem eingebunden wird – inklusive Regelung, hydraulischem Abgleich und passender Vorlauftemperatur.

Downloads

Produktkatalog 2025-2026

Umfassendes Gesamtsortiment für modernste Flächenheiz- und Kühlsysteme sowie innovative Haustechnik-Lösungen. Der Katalog bietet detaillierte Informationen zu Noppen-, Tacker- und Trockenbausystemen, ergänzt um aktuelle Komponenten der Regelungstechnik und Verteilersysteme für Fachplaner und Installateure. Ein zentrales Nachschlagewerk für effiziente Systemlösungen in Neubau und Sanierung.

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Preisinformation ab 01.03.2026

Aktuelle Preisübersicht für sämtliche Komponenten der Flächenheiz- und Regelungstechnik mit Gültigkeit ab 1. März 2026. Das Dokument liefert eine strukturierte Aufstellung von Listenpreisen für Rohrsysteme, Verteiler und Zubehör, die als kalkulatorische Grundlage für Angebote im Fachhandwerk dient. Essenziell für die betriebswirtschaftliche Planung aktueller Bauvorhaben.

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PUR-THERM Tackersystem

Bewährtes Tackersystem zur schnellen Fixierung von Heizrohren auf großflächigen Dämmrollen oder Platten. Die reißfeste Gewebefolie mit Rasteraufdruck erlaubt eine präzise Rohrverlegung und bietet den Tackerklammern sicheren Halt. Diese wirtschaftliche Lösung ist besonders für den großflächigen Einsatz im Neubau geeignet und optimiert den Montageprozess.

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CUT-THERM Frässystem

Staubfreies Fräsverfahren zur nachträglichen Installation von Fußbodenheizungen in bestehende Estriche. Die Kanäle für die Heizrohre werden präzise in den Untergrund eingebracht, wodurch keine zusätzliche Aufbauhöhe entsteht. Diese Lösung ist ideal für Renovierungen, bei denen barrierefreie Übergänge und kurze Bauzeiten im Vordergrund stehen.

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